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Man hört Schaben, Rascheln, Pochen, Rauschen, Klingeln, Knacksen, Zischen, Brutzeln – das Duo Gloria Damijan / Günther Albrecht bewegt sich bei niederer Lautstärke durch frei improvisierte Geräuschlandschaften, in denen manchmal sogar Musik durchzuschimmern scheint. Die Beiden lernten sich im Rahmen des Projekts ‘Ears Wide Open’ beim V:NM Festival Graz 2015 kennen. Seitdem spielten sie gemeinsam zahlreiche Sessions sowie einen ersten Auftritt als Duo im Rahmen der Konzertreihe Signalzirkus.

Gloria Damijan : Toy Piano
Ursprünglich aus der Not heraus geboren, eine Alternative zum Klavier zur Verfügung zu haben, da nur in sehr wenigen Räumen für improvisierte Musik ein Flügel zur Verfügung steht, wurde das Interesse für das Toy Piano durch die Beschäftigung mit dem Werk von John Cage geweckt. Um den Klangraum dieses Instruments um dessen Innenleben zu erweitern, folgten die Demontage des Resonanzbodens sowie die Kombination mit verschiedenen klanggenerierenden Objekten. Somit hat es eine Eigendynamik hin zum selbstgebauten Klangkörper entwickelt. http://www.echoraum.at/bios/gdamian.htm

Günther Albrecht : (Dirty) Electronics
Hier stehen die Einplatinenklangerzeuger von John Richards (http://dirtyelectronics.org/), im Mittelpunkt der Arbeit. Sie
vereinen einfachen Transport und Aufbau mit spontanen Bedienmöglichkeiten durch Berührung und bringen damit den Akt des Spielens in die Nähe der Performance. Die (teilweise) Unberechenbarkeit der dabei erzeugten Tonereignisse fordert ständige
Aufmerksamkeit und rasches Reagieren, verhindert also die improvisatorische Hauptsünde: Das gekonnte Abspulen musikalischer Klischees. http://soundhome.mur.at/